Ägypten,  das sind nicht nur Sonne und Pyramiden. Neben schönen Tauch- und Schorchelgebieten erschließen sich auch erhabene Klöster. Das wohl bekannteste ist das Katharinenkloster, welches sich am Fuße des Berg Sinai (Mosesberg) befindet. In seinen Mauern wächst  noch heute der brennende Dornenbusch, an dessen Ort sich Gott Moses offenbarte.

Es findet sich aber auch hier in Ägypten die wohl weltweit älteste christliche Klosteranlage, das Kloster vom St. Antonius (6 ha). Hier leben heute noch Mönche und ein Abt. Es war ein besonderes Erlebnis alleine mit ihm die Klosterwelt zu betrachten. Er führte uns durch das Kloster, zeigte uns die Gebets- und Aufenthaltsräume und erklärte uns das, was uns die Bilder der Wandmalereien zeigten. Fährt man später um das Bergmassiv herum, so gelangt man zum Kloster vom St. Paulus. Nur eine Handvoll Touristen verirren sich hierher, wodurch man noch alleine oder in wirklich kleinen Gruppen durch die Klosteranlagen geführt wird.

Niemand kommt so aus der Wüste heraus, wie er hineingegangen ist (Arabisches Sprichwort).

Wenn das Bergmassiv des Sinai in den Strahlen der Morgensonne unter dem Gipel des Mosesberg (2280 m) erwacht, und die christlichen Gesänge der sich hier eingefundenen Menschen erklingen, kann man sich der Nähe Gottes bewusst sein, so man ihn in sein Herz lässt.