China - Asiatische Tage von Peking nach Shanghai -


Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch einem absoluten No-Go Service vor Beginn der Reise durch Berge&Meer, hier haben die Mitarbeiter wenig Ahnung von den einzelnen Reisen/Reiseländer und Airlines, wurde die Tour doch noch zu einem besonderen Erlebnis. Die Reise selbst war eine mit 2 Wochen Dauer eher verkürzte Tour, aber wie Ihr wisst, liegt oftmals die Würze in der Kürze. Und so war es denn auch.  Unser Flug mit Air China war zudem um einiges besser als mein letzter Flug mit Emirates nach Nepal und so kamen wir recht erwartungsvoll nach 9 Stunden Flug in Peking an, wo unsere Reiseleiterin uns bereits am Flughafen erwartete. Da wir früh am Tag angekommen waren, konnten noch keine Zimmer bezogen werden und so starteten wir mit einem Bummel über den Platz des himmlischen Friedens, einer Rikschafahrt durch die Hutongs in der Altstadt und probierten traditionelle Snacks beim Erlernen der Kalligraphie, die Kunst des Schreibens, bevor wir gemeinsam mit einer einheimischen Familie zu Mittag aßen und das Alltagsleben der Einheimischen näher kennen lernen durften. 

China heute ist sehr modern und die Städte unterscheiden sich kaum von anderen großen Metropolen dieser Welt. Was allerdings sehr zu Tage dritt, ist die unschierbare Größe und Vielfalt der Städte. Shanghai mit seinen ca. 23 Mill., Peking über 19 Mill., Chengdu 9 Mill. oder X ían mit 5,5 Mill. nur um die zu nennen, die wir besucht haben, beeindrucken durch Ihre Verkehr- und Infrastruktur. Was in unseren kleinen Städten da bereits zum großen Aufwand wird, hat hier doch ganz andere Verhältnisse. Die Frage der man sich als erstes stellen muss wenn man aus China nach Hause kommt, ist ob die Luft wirklich eine derart schlechte Qualität in Peking hat, wie hier in der Presse immer wieder zu lesen ist. Nein, keine der Städte hatte schlechtere Luftqualität wie die hiesigen. Vielleicht sollte man allerdings einmal die schiere Größe der Städte betrachten, dann würde manchem klar, was es bedeutet wenn 22 Millionen Menschen in einer Stadt leben. Und Smog haben wir im Winter schon immer, nur scheint er bei uns sauberer zu sein. Wie auch immer, es war eine tolle Zeit und wieder konnte ich ein Stück meiner To-do-Liste abhaken. Den Kaiserpalast zu sehen, die chinesische Mauer begangen zu  haben und wundervolle Tage neben Peking in Shanghai Chengdu oder Xia`n genießen zu dürfen, ein wunderbares Erlebnis.

Was mich bezüglich der Reiseteilnehmer ein wenig verwunderte, war die Tatsache dass keiner sich aufregte, wenn das Mittagessen durch die zeitlich bedingten Ausflüge gegen oder das Abendessen am späten Nachmittag erfolgte. Dazu muss man sagen dass wir ausgenommen Shanghai jeden Tag außer dem Frühstück eine weitere Mahlzeit inkludiert hatten. Ich habe des Öfteren auf Reisen erlebt, dass sich manche lauthals chauffieren, wenn Sie nicht pünktlich zum Mittag auch Ihre Mahlzeit einnehmen konnten. Hier war dies zum Glück nie ein Thema. Sehr Gastfreundlichkeit war auch, dass zur Mahlzeit immer ein Glas Bier oder Softdrink gereicht wird, dazu Tee so viel man möchte. Dazu wurde das Essen immer am Runden Tisch für alle serviert wobei jeder dann dabei auswählen kann, was er essen möchte.

Verena unsere Reiseleiterin war der Meinung, nicht an der Straße zu essen. Halte mich generell in Asien im Prinzip nicht daran, da ich gerne sehe wie etwas zubereitet wird und ich am Straßenrand esse. Einzige Bedingung, gekocht muss es sein. Ob Peking oder Shanghai, das Essen an der Straße war jedes Mal der heaven on earth.

 

 

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