China - Asiatische Tage von Peking nach Shanghai -


Ich möchte an dieser Stelle auch mal erwähnen, dass wir uns in China, wie auch in keinem anderen asiatischen Land unsicher fühlten. Ob im Gedränge der U-Bahn oder auf den Straßen der Städte. Und obwohl gerade die Nepalesen mir manchmal doch sehr reserviert erschienen und unser Reiseführer letztes Jahr (2014) in Nepal ermahnte, in der Dunkelheit vorsichtig zu sein, auch dort nicht. China, dass muss man erwähnen, lässt sich insgesamt sehr gut bereisen. Durch die schnellen Zugverbindungen gelangt man günstig zu den einzelnen Städten. Die Bahnhöfe in den Großstädten sind ausgeführt wie  Flughäfen, einschließlich kleinerem Sicherheitscheck. Daher sehr angenehm, schließlich entfällt das Gedränge an den Gleisen und ist hier kein Thema. Von Peking aus starteten wir so mit dem Nachtzug Richtung  X ìan, was mir vorkam wie eine Nacht im Zeltlager. Die Toiletten mal unbeachtet belassen eine angenehme Fahrt in einen neuen Morgen.  

Shanghai mit der U-Bahn oder Metro zu erkunden macht nicht nur Spaß, ist auch die günstigste Variante, die einzelnen Ziele zu erreichen. So gefiel uns das System Reisen in Bahn und Metro doch sehr gut. Zudem sind alle Automaten mit englischem Text wählbar und so leicht per Touch zu bedienen. Ziel aussuchen, Karte kaufen und durch Auflegen des Tickets an dem Zugang  in die Station gelangen, Richtung wählen und los geht`s. Einzig zu erwähnen, dass die letzte U-Bahn bzw. Metro um 23 Uhr fährt, drängelt sich dann alles wie verrückt in die Bahnen. Sehenswert und gleichzeitigen ein verrücktes Schauspiel und das, wenn man selbst auch noch mitten drinnen ist.

 

Xia`n, 

 

wer von Xia`n hört, denkt natürlich sofort an einen weiteren Höhepunkt jeder China Reise. Die Terrakotta Armee. Es ist eine Armee von Tonkriegern die Kaiser Qin Shi Huangdi, der erste Kaiser Chinas vor mehr als 2200 Jahren mit über 700.000 Arbeitern erbauen ließ. Es ist ein Zeugnis der chinesischen Dimensionen! Ungefähr 8.000 lebensgroßen Soldaten mit Pferden und Kriegswagen, die 1974 von lokalen Bauern entdeckt wurden gehört seit 1987 nun auch die Terrakotta-Armee zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Ausgrabungen können heute als Museumsbesuch in 3 Gewölben und einer Ausstellungshalle besichtigt werden. Ebenso beeindruckend und wundervoll ist aber ein nicht so bekanntes Highlight. Einmal auf der alten Stadtmauer von Xia`n eine Radtour zu unternehmen und so Xia`n in einer ganz anderen Perspektive kennen zu lernen. Die Stadtmauer von Xia`an wurde im 14. Jahrhundert während der Ming Dynastie gebaut und ist ca. 13,6 km lang, zwischen 12m und 18m breit, gut erhalten und lässt einen wundervollen, aber auch etwas anderen Blick und ganz anderer Sicht über der Stadt zu. 

 

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