Qutub Minar Indien-Dehli
Qutub Minar Indien-Dehli

Dehli

Der letzte Tag führte uns noch durch Dehli. Leider mussten wir am Morgen ca. 1 1/2 Stundne auf unseren Bus warten. Anstelle alle Mann in ein TUK TUK zur anfänglichen Rundfahrt zu verfrachten, warteten wir auf ein Dream-Team, das nur noch von der den beiden Busfahreren die uns zum Flughafen fuhren getoppt wurde. Als erstes besuchten wir in Old Delhi die rot-weiße Jami Masjid Moschee (Freitagsmoschee), wo wie immer die Schuhe vor dem Eingang am Treppenaufgang ausgezogen werden mussten, da im gesamten Innenbereich keine Schuhe erlaubt sind. Zum Glück lagen die Temperaturen um 30°C, was das Ganze recht problemlos gestaltete. Anschließend besuchten wir die umliegenden Basare, die zum letzten Einkauf von Andenken einluden. Über Rajghat - das Gandhi Denkmal ging es zum HUMAYUNS TOMB, das Mausoleum von Nasiruddin  Muhammad Humayun (1508-1556). DiesesGrab wurde 1564 nach dem Tod des zweiten Mogul-Herrschers begonnen und im Gegensatz zum Taj Mahal hat hier eine Frau zum Andenken an ihren Mann ein Denkmal der Liebe erbaut, und soll sogar während der achtjährigen Bauzeit die arbeiten ständig vor Ort begleitet und überwacht haben. Es gehört heute zum prächtigsten historischen Bauwerken in Delhi. Am späten Nachmittag spazierten wir zum Indischen Tor bevor es dann zum wohl zu einem der schönsten Orte in Dehli ging, dem Qutab Minar komplex. Dieser liegt etwa 15 km von Dehli entfernt. hier befindet sich das Wahrzeichen Dehlis, der Kutubminar. Er wird auch als vollkommenster Turm der Welt, als sogar als "Weltwunder" bezeichnet. Allerdings errinert er mich eher an den schiefen Turm von Pisa. Am Abend machten wir noch einen interessanten Besuch eines Sikh-Tempel, ihm angeschlossen  sind Großküchen in denen Essen für Bedürftige zubereitet und ausgeben wird. Leider war unser RL auf einmal verschwunden, so dass einige einschließlich mir dieses Erlebnis nicht erleben durften. Den Abschlussabend ersparte ich mir, da es Angelika nicht gut ging, und ich Sie mit dem TUK TUK zum Hotel begleitete. Der Hit dieses Tages und der unrühmliche Abschluss dieser Indienreise war dann aber die Fahrt vom Hotel zum Flughafen. Mir ist bis heute nicht klar, ob der Fahrer übermüdet, verkifft oder betrunken war. Aber die Fahrt war alles andere als Lustig, sondern eher gefährlich. In Schlangenlinien und nur unter lautem Protest gegenüber dem anwesenden Reiseleiter durch Alexander und Nicole, die den Vorgang durch Ihren Sitzplatz am Besten überblicken konnten, während ich sah, dass wir das  ein oder andere mal knapp an einem Unfall im hinteren Busbereich vorbeischrammten, fuhren wir zum Flughafen. Zum Glück waren die Straßen um Mitternacht nicht mehr ganz so voll. Aber es passte bis zum Schluss zum gesamten Reiseverlauf. Totalausfall einer allesamt beschämenden Reiseleitung.