La Gomera und Madeira - zwei Inseln die verzaubern!

 

La Gomera - die zweitkleinste der Kanarischen Inseln 

La Gomera ist die zweitkleinste der sieben Hauptinseln der Kanarischen Inseln im atlantischen Ozean.  La Gomeras Nationalpark Garajonay, nimmt ca. 10 % der Inselfläche ein und ist eine derartiges Ökosystem dass seit 1986 als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Hier ist der  immergrünem Nebelwald mit bis zu zwei Meter hohen Farnen bewachsen und von den Bäumen hängen Bartflechten und die Stämme sind durchweg durch die sich ständig absetzende Feuchtigkeit stark mit Moos bewachsen.

Wir waren im schönsten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal des großen Königs).

Medeira - die Blumeninsel

Auf den Spuren des Rother Wanderführer führte mich der Weg im Westen von Ribeira Brava nach Sao Vicente über den Encumeadapass 1007m zur Halbinsel Ponta de Sao Lourenco (Tour Nr. 12). Der höchste Berg ist der Pico Ruivo mit 1.862 m. Dieser bildet zusammen mit dem Pico do Ariero, dem Pico das Torres und dem Pico Grande das Hochgebirge der Insel und somit die Ausganslage meiner diesjährigen Wanderungen auf Madeira.

Die Touren hierzu waren Nr. 30,31,32 und 36. Zum Ausklang lagen noch Tour 7 (Lombada da Ponta do Sol) und Tour 49 (Paul do Mar) als Küsten- und Levada Wanderung auf dem Programm. Also voll gepackte 7 Tage Wanderungen bei denen die unten gezeigten Fotos einige entstandene Impressionen bildlich aufzeigen.

Die Hochebene Paul da Serra mit Ihrem höchsten Punkt dem Pico Ruivo do Paul erinnert etwas an das schottische Hochland und bildet die Wetterscheide. Die Wolken lassen dabei die Insel wie in ein Brautkleid eintauchen und bezaubern mit ihrem Lichtspiel.

Mein Hotel das Jardim Atlantico in Prazeres war dabei ein ausgezeichneter Ausgangspunkt. Jedoch ein Mietwagen gehört auf dieser Insel einfach dazu, um auch alle Punkte entsprechend zu erreichen, denn die Insel ist schon recht groß. Madeira hat immerhin eine Größe von ca. 61 km auf maximal 22 km. Der Gesamtumfang der Insel beträgt so etwa 150 km. Madeira erscheint damit auf den ersten Blick eine nicht all zu große Insel zu sein, aber in der Tat braucht man nicht wenige Stunden, um nur von dem einem zu dem anderen Ende der Insel zu gelangen.