Myanmar (Burma) 2012

Auf dem Weg nach Mandalay

shwedagon pagode  Yangon
shwedagon pagode Yangon

Die Koffer sind schon lange gepackt, die Vorbereitungen abgeschlossen und nun warte ich nur noch auf mein Visum. Bereits seit meiner Rückkehr aus Indien beschäftigte mich dieses so unbekannten, geheimnisvolle Land. Der großen Nachfrage war es geschuldet, dass auf der Webseite von Myanmar darauf hingewiesen wurde, dass die Bearbeitung des Visum in der Botschaft in Berlin bis zu 4 Wochen dauern kann. Na, da war ich wohl ziemlich spät dran, aber schließlich bekam ich die Tourliste ja auch erst jetzt. Und dann eine Woche vor dem Start halte ich es endlich in der Hand. Bereit für eine Welt 10.000 km von hier entfernt.

Morgens um 8 geht`s los, um 24 Stunden später am Ziel angekommen zu sein. Yangon erwartete uns mit herrlich warmen Sonnenstrahlen und jeder Teil des Körpers wird von der angenehmen Wärme dieses Tages durchströmt. Yangon ist allerdings eine Stadt, die nicht so asiatisch erscheint wie man meinen mag. Nur Autos, wenig Motorräder, keine TukTuk, kaum Fahrräder, nur überladene Sammeltaxis und ansonsten ein Verkehr wie nicht anderswo bei uns. Erst in den Seitenstraßen und vor allem dort am Abend wirkt sie wieder etwas asiatisch. Aber zu Vergleichen mit zum Beispiel Delhi kann man diese Stadt zu keinem Zeitpunkt und vergessen wir nicht, Myanmar ist ursprünglich ein Königreich gewesen, seine Vergangenheit geprägt von Britisch - Indien und dem damit verbundenen Schicksal eines ehemaligen Kolonialgebiet.

Leben rund um Yangon (Myanmar 2012)

So angekommen geht es direkt zum Hotel, nur kurz eine kleine Pause eingelegt, um dann wenig später erst einmal zum eingewöhnen auf dem Weg zur Shwedagon Pagode über den chinesischen Markt zu schlendern, dem Herstellen von vegetarische wrap`s zuzuschauen, oder die bekannten asiatischen „Delikatessen to go“ (gebratene Insekten) bei Bedarf zu probieren.

Der Besuch der Pagode (barfuß, wie in allen heiligen Stätten und Pagoden in Myanmar), mit ihren liebenswerten, teils in Gebete versunkenen Gläubigen und ihrer Schönheit wurden nur durch meine Müdigkeit getrübt. Als aber der Glanz im Abendlicht diese Stätte erleuchtete, waren wir angekommen in dem Land das ich so sehnlichst entdecken wollte, das Land des gelebten Buddhismus - Myanmar (Burma). Die Shwedagon Pagode stellt das mithin größte und wichtigste Heiligtum Myanmars dar. Sie soll nach buddhistischem Glauben der Legende nach die acht Haupthaare Buddhas enthalten. Die vielen burmesischen Pilger, der Glanz der Vielzahl von vergoldeten Stupas und die untergehende Sonne verzaubern diesen Ort und lassen ihn märchenhaft erscheinen. Besucht man diese Pagode zum ersten mal, so wird man von einer fried- und prachtvollen Atmosphäre überschüttet, und es scheint so als hätte man sich in eine andere Welt verirrt, eine Welt die unvergessen bleibt.

Shwedagon Pagode Yangon (Myanmar 2012)